Rezensionen

Baconflex – Stereo Commander Luxus

Sich als Band Speckanschlusskabel zu nennen mutet schon ein wenig an wie das Rammstein’sche Fleischgewehr. Aber Baconflex gehen doch in eine etwas andere Richtung, bei den Dänen gibt es nämlich weder harte Gitarren, noch stark akzentuierten deutschsprachigen Gesang. Skandalträchtige Texte kann man hier auch lange suchen. Der Albumtitel „Stereo Commander Luxus“ zeigt dann aber, dass ähnlich Rammstein hier auch nicht kleckern, sondern klotzen angesagt ist.

Dafür bringen die einzelnen Bandmitglieder auch gleich Namen mit, die ähnlich originell sind, wie ihr Bandname. Namen wie Discopapa, Lady Fox, The Intruder und Silverfoxdancer zeigen dann aber auch, dass Baconflex einen ordentlich Knall haben müssen. Was bei Elektropop allerdings auch immer ein gutes Zeichen ist und nicht abschrecken sollte. Die Kompositionen sind dann auch hübsch flippig, nehmen ordentlich Fahrt auf und knallen mit vielen Synthesizer-Spielchen verspielt aus den Boxen. Das sind dann Songs, die direkt auf die Club-Tanzfläche locken wollen, die klingen dann aber gleich so sehr nach Großraumdisco, also steril, kalt und durchgestylt, dass man auch schnell die Lust verliert. Ein Album also mit einer Halbwertszeit, die kürzer ist als die Länge von „Stereo Commander Luxus“, aber für ein bisschen abhotten auf dunklen Tanzflächen sicher mal geeignet.

Rating: ★★☆☆☆
Baconflex


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