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Amanda Blank – I Love You

Amanda Blank hatte sie schon alle, die junge Rapperin aus Philadelphia arbeitete bereits mit Ghostface Killah, M.I.A., Aaron LaCrate, Santigold, Diplo und vielen mehr, einige ihrer Songs wurden bereits für Fernsehserie CSI genutzt, man kann also ruhigen Gewissens sagen, Amanda Blank, die eigentlich Amanda Mallory, sei auf dem Weg der nächste Stern am amerikanischen Hip Hop Himmel zu werden. Da ist es kein Wunder, dass sich die Produzenten für ihr Debüt-Album „I Love You“ um sie gerissen haben müssen und so nahm sie es gleich zusammen mit XXXChange, Diplo und Dave Sitek auf. Ähnlich breit gefächert, wie die musikalischen Tätigkeitsfelder des Produzententrios zeigt sich dann auch der musikalische Output von Blank auf „I Love You“

Da wird Baile Funk mit Dub vermischt, Pop-Rhythmen treffen auf Reagge und ein wenig Dancehall, Dance und Soul dürfen dann auch mal mit in den Song einfließen. Im Vordergrund ist dabei aber immer vor allem Amanda Blank selbst, wie sie mal singend, meist aber rappend mit starker Stimme ihre Texte vorträgt. Texte, die ganz starke, toughe junge Frau frech sind und auch mal gern unter die Gürtellinie zielen. Dabei bewahrt sie sich aber auch immer einen letzten Funken Anstand und driftet nicht in Lil‘ Kim’sche oder Kelis‘ Gefilde ab. Viel eher ist sie da zu vergleichen mit Peaches, Santigold, oder einer Lady Sovereign. Die bunte Genremischung zeigt sich dann in Songs wie „Might Like You Better“ mit launischen Rhythmen und starker Stimme dann auch durchaus stimmig und unterhaltsam. Auch das dancelastige „Big Heavy“ dürfte zum fröhlichen Hinternwackeln anregen. Die gefühlvolle verträumt Mädchenhafte Seite, die Amanda Blank in den Songs „A Love Song“ (feat. Santigold) und „Shame On Me“ zeigt kauft man ihr auch gern ab. Die hibbelig Dublastige Seite an Amanda Blank, die sie besonders auf der ersten Albumhälfte präsentiert ist vermutlich Geschmackssache wirkt aber etwas bemüht frech und teils extrem durcheinander. So versucht ein Song wie „Something Bigger, Something Better“ einfach viel zu sehr den Beyonce Miss Independent Faktor heraus zu stellen, dass die Geste mehr nervt, als dass dieser Song wirklich unterhalten könnte. Auch das Stück „Make-Up“, nervt durch seinen aufzählenden Charakter mehr, als dass die Kritik wirklich glaubhaft rüberkäme. Dennoch zeigt Amanda Blank ein teilweise unterhaltsames Genrekuddelmuddel, dass stellenweise sogar Arschwackelpotential besitzt.

Rating: ★★★☆☆
Amanda Blank

Myspace // Label

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