Rezensionen

Alma – ∆LM∆

ALMA

Auch wenn die Namen Pete Lambrou und Ciaran Monahan bei euch nun vielleicht nicht direkte Assoziationen wecken, könntet ihr vom musikalischen Schaffen der beiden Musiker jedoch schon gehört haben.

Pete hat sich unter anderem mit Monsters Build Mean Robot einen Namen bei Freunden von atmosphärischem Post-Rock / Dream-Pop gemacht und Ciaran kennt ihr zudem sicherlich als Mitglied der Erased Tapes Post-Rocker Codes in the Clouds, die 2011 ihr drittes Album veröffentlichten und vor einer Weile die Arbeiten an Album Nummer 4 aufgenommen haben. Unterstützung erhalten sie dabei übrigens von Label-Mate Ryan West (Rival Consoles).

Die Zeit zwischen den Arbeiten mit ihren Hauptprojekten haben beide nun genutzt, ein eigenes Projekt zu gründen. ALMA ist nicht nur der Name der gemeinsamen Band, sondern auch der Titel des ersten Mini-Albums. Wie man es wegen der Herkunft der beiden Musiker vermutet, bekommt man darauf eine angenehme Mischung aus Dream-Pop, Shoegaze, Post-Rock und Ambient präsentiert.

Klingt nach einer vielversprechenden Mixtur, die sich dann auch wirklich hören lassen kann. Der rein instrumental gehaltene Opener „Cosmonaut“ dient dabei als Wegbereiter, der direkt eine wohlige Atmosphäre schafft. Er wird behutsam aufgebaut und bietet eine große Weite, durch welche eine fast schon magische Grundstimmung erzeugt wird.

Diese zieht sich durch alle Kompositionen und bildet ein weiches Klangbett, in das sich die ruhigen Gesangslinien der folgenden Stücke sanft einfügen. Neben dem dezenten Einsatz von Streichern, bauen viele Stücke auf ein ruhiges Ambiente aus Pianomelodien, sanften Gitarrenlinien und vor allem Klangflächen aus Synthies und anderen elektronischen Spielereien.

Songtitel, wie „The Great Escape“ und „To The Stars“ deuten dabei schon an, dass es auch thematisch um eine große Weite geht. Das äußert sich in sehnsüchtigen, hauchzart gesungenen Texten und vor allem darin, dass allen Songs viel Raum zur Entfaltung gegeben wird. Das dürfte das erste ALMA Mini-Album zu einem treuen Begleiter in den anstehenden trüben Herbst- und Wintermonaten machen.

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