Rezensionen

Allo Darlin‘ – Europe

Allo Darlin' - Europe

2010 trat der Name Allo Darlin‘ auf den Plan der Indie-Szene und Kritiker, wie Fans zeigten sich begeistert vom sonnigen Twee-Pop des Quartetts aus London. Pitchfork führte den Erfolg auf eine einfache Formel zurück: „rather than the cloying infantilism of some twee bands, Allo Darlin‘ focuses its tunefulness on the simple pleasures and modest melancholies of young adulthood“. Ein locker flockiges Album also über das Erwachsenwerden machte eine junge Band aus London zu neuen Stars.

Zwei Jahre nach diesem hoch gelobten Debüt, das leider in Deutschland nicht so recht für die nötige Aufmerksamkeit sorgte, sind Allo Darlin‘ jetzt mit ihrem zweiten Streich zurück. The New York Times ist bereits angetan und schreibt: „Toll, witzig und herzlich, wie weniger launische Belle & Sebastian„. Aber darum, was Amerika über das Album denkt geht es ja hier nicht, schließlich hört das Album ja auf den Titel „Europe“. Der Grund für die Betitelung des Albums ist leider nicht überliefert. Die Einflüsse für den Sound von Allo Darlin‘ scheinen sich neben den genannten Belle & Sebastian und Camera Obscura nämlich vor allem auch in Australien und Neuseeland bei The Lucksmiths und The Go-Betweens zu finden.

Wie die genannten liefern auch Allo Darlin‘ auch mit neuer Platte wieder einmal zuverlässig ab. „Europe“ bietet zuckersüßen Twee-Pop aus einer heilen Welt, in der die Sonne auch des Nachts warm auf der Haut zu prickeln scheint. Manchmal vielleicht eine Spur zu naiv aber immer absolut herzlich gibt es hier 40 Minuten unterhaltsamen Indie-Pop für den Sommer und darüber hinaus.


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