Rezensionen

1984 – Territory

Vor eineinhalb Monaten kündigten wir es bereits an und jetzt ist es auch endlich soweit, unsere Lieblings Straßburger 1984 sind mit neuer Single und neuem Bassisten zurück. Auf die „Territory“ genannte EP haben es zwar nur zwei Songs geschafft, die reichen dennoch absolut als nachhaltiges Lebenszeichen. Denn mit beiden Songs haben 1984 eigentlich alles richtig gemacht. Das Trio greift nämlich das Erfolgsrezept vom Debüt „Open Jail“ auf und führt es konsequent und absolut nachvollziehbar auf die nächste Ebene. Wie gehabt ist der Sound von 1984 düster wie die inzwischen 61 Jahre alte Zukunftsvision von George Orwell. Das liegt vor allem am eindringlichen und leicht paranoiden Gesang von Frontmann und Sänger Etienne Nicolini, der mit tiefer Stimme und mit natürlich charmantem französischen Akzent durch die Songs leitet.

Die Gitarren sind nun noch eine Spur rockiger und straigther, als noch auf „Open Jail“. Die Ausrichtung ist nun eindeutig eher Rock als Indie und wer nun noch Joy Division Vergleiche findet, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Gerade das namensgebende „Territory“ macht das mit strammem Rhythmus und einem Refrain zum Fäuste in die Luft strecken klar. Die B-Seite „Tiptoe“ ist dann etwas näher am Debüt und eine zusätzliche Bereicherung für die Musiksammlung. Bleibt also festzuhalten, 1984 sind zurück und ganz sicher eine Band, die man auch 2010 im Auge behalten sollte.

Gratis-Download: „Tiptoe“ hier entlang


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